Kreuzweg

 

Wandlungstermine, zu denen alle Menschen eingeladen sind

Kreuzigung zu Schleswig am Gründonnerstag den 24.03.2016 um 10:00 Uhr in der Fußgängerzone,
Start: Stadtweg Cafe am Capitolplatz.  


Wenn der Weg in die Freiheit nur über die Rückgabe der Approbation gelingt, so gebe ich diese mit Freuden zum Tag der Kreuzigung, Freitag den 25.03.2016, zurück. Der zu zahlende Preis ist die Verwirkung des Rechts auf die Berufsausübung und steht für eine moderne Variante der Kreuzigung, das Symbol für das Kommunikationsversagen mit der Intelligenz. Es ist die freiwillige Aufgabe einer falschen Identifikation mit einer unnatürlichen Körperschaft. Glücklicherweise sind physische Kreuzigungen nicht mehr üblich, und ich trage mein Kreuz mit Freude und Erleichterung zum Hinrichtungsort nach Schleswig. Dort ist der Sitz der zuständigen Bestallungsbehörde = Amt für soziale Dienste und des Landessozialgerichtes. Die Rückgabe der Approbation ist ein Zeichen konsequenter Fehlerberichtigung und ich vergebe und danke allen Beteiligten, die mir meinen Fehler vor Augen geführt haben. Ohne den steten Druck hätte ich den wahren Weg möglicherweise nie gefunden. 


14.02.2016 Praxisschließung nach 27 Berufsausübungsjahren

Bischof Valentin von Terni wurde am 14.02.269 für seine Liebe zur Freiheit für die Menschen hingerichtet, weil er sich über staatliche Zwänge hinwegsetzte und gegen den staatlichen Willen Liebesbeziehungen traute, die der Staat nicht erlaubte. Zu jener Zeit waren Eheschließungen strengen Regeln unterworfen, die einem Ständesystem untergeordnet waren.

Aus Liebe und zu Ehren der Menschen, den intelligenten Kindern der schöpferischen URINTELLIGENZ, und in wertschätzender Würdigung der UR-INTELLIGENZ die alles Leben hervorgebracht hat, gebe ich die Zahnarztpraxis am Valentinstag, dem 14.02. 2016 endgültig auf. Dieses Datum steht symbolisch für die Liebe zu den Menschen und weist auf den Fehler im menschlichen Denken hin, der sich in der Art des Umganges miteinander und als Folge des Vergessens der Verbindung unserer Intelligenz mit der UR-Intelligenz zeigt.

Heute, im Jahr 2016 hat sich am Ständesystem und der Unfreiheit nichts geändert. Hinter der Idee vom „Sozialstaat“ wirken Jahrtausende alte, menschenerdachte Regelungssysteme, die Opfer von jedem Mitglied der Gesellschaft verlangen. Dieses Opfer verlangt die Unterwerfung und Akzeptanz enteignungsgleicher Eingriffe und die Unterwerfung des freien Willens zugunsten eines sogenannten Allgemeinwohls. Das Opfer ist die Aufgabe von Selbstverantwortung und Wahlfreiheit und öffnet einem endlosen Schuldreycling Tür und Tor. Die Opferhaltung drückt ein tiefgreifendes Misstrauen der Menschen sich selbst und anderen gegenüber aus und hat jegliche Erinnerung an die Intelligenz verloren. Der Opfergedanke wurde jedem Kind in die Wiege gelegt und unhinterfragt als „normal“ angenommen. Es ist ein Gedanke der Selbstbegrenzung und blockiert eine freie Entwicklung. Unfreiheit erzeugt ein unterschwellig wirksames Gefühl von Unglücklichsein und Mangelempfindung welches Streß erzeugt und krank macht.

Lektionen des Jahres 2015 
 
Ich habe zum 01.01.2015 die Kassenzahnärztliche Zulassung abgegeben, um als freie Zahnärztin (Privatzahnärztin) meinen Kassenpatienten und mir Freiheit und Selbstverantwortung zu ermöglichen. Nur sehr wenigen Kassenpatienten ist es 2015 gelungen, ihr seit dem Jahr 2007 eingeräumtes Recht auf die Kostenerstattungswahl durchzusetzen. Die gesetzlichen Kassen und die Sozialgerichtsbarkeiten vertreten in der Regel die Auffassung, daß das Kostenerstattungswahlrecht für Kassenpatienten auf Kassenärzte beschränkt ist.

Im Jahr 2015 habe ich weiter gelernt, und zeige jetzt mit der Schließung meiner Praxis auf, daß es keinerlei Freiheit für Ärzte und Patienten gibt, auch nicht für sog. Privatärzte und Privatpatienten. Als Privatzahnärztin bin ich weiterhin Zwangsmitglied der Zahnärztekammer. Diese Körperschaft des öffentlichen Rechts ist zuständig für die Ständeregelung, die Berufsordnung und Überwachung des Berufsstandes, sowie für die Kontrolle der Praxisausübung und Hygienedurchführung. Die Zwangsmitgliedschaft ist in dem Augenblick begründet, in dem ein Zahnarzt nach abgeschlossener Ausbildung diesen Beruf auch ausüben möchte. Zu diesem Zweck muß bei der zuständigen Behörde ein Antrag auf Approbation (Eintragung in die Ständerolle) gestellt werden. Dieser Umstand ist den meisten Absolventen des Medizinstudiums nicht bewusst. Nach Beendigung der Ausbildung möchte man den Beruf natürlich ausüben und fügt sich widerwillig ins scheinbar Unvermeidliche. Die Erteilung der Approbation wird als eine nebensächliche Formalität dargestellt und in ihrer Wirkung unhinterfragt und gezwungenermaßen angenommen. Die vorgebliche Selbstverwaltungsfunktion der Kammer wurde in den letzten Jahrzehnten durch restriktive Gesetze aufgehoben und durch direkte Kontrollen der unmittelbaren Staatsgewalt ersetzt, in diesem Fall durch das Amt für soziale Dienste. Dieses führt in Eigeneregie und mit völlig überzogenen Forderungen Praxiskontrollen durch, bedroht die Praxisinhaber mit empfindlichen Strafen, verlangt ein Übermaß an Bürokratie und überzieht die Anforderungen an die Hygiene.

Die Amtsanforderung, eine Selbstarbeitsanweisung für die wöchentliche Überprüfung des Siegelnahtschweißgerätes mit industriellen Prüfmethoden inkl. eines 5 Jahre aufzubewahrenden Dokumentationsblattes und der Prüfstreifen einzureichen, deckt das Ausmaß des Fehlers auf, den ich 1989 beging, indem ich meine Freiheit opferte um meinem erlernten Beruf nachgehen zu können. Dennoch hat mir die geforderte Selbstüberprüfung den Totalschaden des gesunden Menschenverstandes aufgedeckt, und mir sehr dabei geholfen zu begreifen, was eine Selbstfreigabe ist. Da ich in meinen 27 Berufsjahren niemandem geschadet sondern vielen Menschen helfen geholfen habe ist klar, daß die ganzen Kontroll- und Zwangsmaßnahmen lediglich eine Projektion von Vorwegannahmen auf mich (und meine Kollegenschaft) sind, so nach dem Motto was alles sein könnte wenn nicht eine fürsorgliche Aufsicht da wäre.

Auch wenn die Praxisschließung so gedeutet werden könnte, als ließe ich meine Mitmenschen im Stich, versichere ich Ihnen, daß das Gegenteil der Fall ist. Ich habe stets nach Verbesserung und Heilung gesucht und würde diesen Schritt nicht tun, wenn ich nicht gelernt hätte, dass es erweiterte Möglichkeiten der Heilung für alle Erkrankungen gibt. Jeder Mensch kann frei und gesund sein, und sein natürliches Heilpotential entfalten, wenn er es wirklich will. Umdenken und frei sein ist der Weg!
 
Ich verabschiede mich der Einladung, neu zu denken und neue Wege zu gehen. Gerne gebe ich mein Wissen uneigennützig weiter, damit es vielen Menschen helfen kann.

Friedenskunst weist den Weg, den historische Vorbilder meisterhaft lehrten und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen. Allways look on the bright side....
 
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