Abschied und Neubeginn für meine Patienten

Liebe Patienten/innen,
mit Dankbarkeit und besten Wünschen für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen verabschiede ich mich hiermit zum Valentinstag 2016 in meiner Eigenschaft als Zahnärztin Ihres Vertrauens und begrüße Sie auf einem neuen, staats- und reglementierungsfreien Weg zu Heilung und Gesundheit. 
 
Aus Liebe und zu Ehren der Menschen, den intelligenten Kindern der schöpferischen UR-INTELLIGENZ, und in wertschätzender Würdigung der UR-INTELLIGENZ die alles Leben hervorgebracht hat, gebe ich die Zahnarztpraxis am Valentinstag, dem 14.02. 2016 endgültig auf. Dieses Datum steht symbolisch für die Liebe zu den Menschen und für den Hinweis auf den Fehler im menschlichen Denken, der sich in der Art des Umganges miteinander und dem Vergessen unserer Intelligenz zeigt. 
 
Bischof Valentin von Terni wurde am 14.02.269 für seine Liebe zur Freiheit für die Menschen hingerichtet, weil er sich über staatliche Zwänge hinwegsetzte und gegen den staatlichen Willen Liebesbeziehungen traute, die der Staat nicht erlaubte. Zu jener Zeit waren Eheschließungen strengen Regeln unterworfen, die einem Ständesystem untergeordnet waren. 
 
Heute, im Jahr 2016 hat sich am Ständesystem und der Unfreiheit nichts geändert. Hinter dem Etikett „Sozialstaat“ wirken jahrhundertealte menschenerdachte Regelungssysteme, die Opfer von jedem Mitglied der Gesellschaft verlangen. Dieses Opfer verlangt die Unterwerfung und Akzeptanz enteignungsgleicher Eingriffe und die Unterwerfung des freien Willens zugunsten eines sogenannten Allgemeinwohls. Das Opfer ist die Aufgabe von Selbstverantwortung und Wahlfreiheit und öffnet einem endlosen Schuldreycling Tür und Tor. Die Opferhaltung drückt ein tiefgreifendes Misstrauen der Menschen sich selbst und anderen gegenüber aus und hat jegliche Erinnerung an die Intelligenz verloren.
 
Der Opfergedanke wurde jedem Kind in die Wiege gelegt und unhinterfragt als „normal“ angenommen. Es ist ein Gedanke der Selbstbegrenzung und blockiert eine freie Entwicklung. Unfreiheit erzeugt ein unterschwellig wirksames Gefühl von Unglücklichsein und Mangelempfindung welches Streß erzeugt und krank macht. 
 
Zum 01.01.2015 habe ich die Kassenzahnärztliche Zulassung abgegeben, um als freie Zahnärztin (Privatzahnärztin) meinen Kassenpatienten und mir Freiheit und Selbstverantwortung zu ermöglichen. Nur sehr wenigen Kassenpatienten ist es 2015 gelungen, ihr seit dem Jahr 2007 eingeräumtes Recht auf die Kostenerstattungswahl durchzusetzen. Die gesetzlichen Kassen und die Sozialgerichtsbarkeiten vertreten in der Regel die Auffassung, daß das Kostenerstattungswahlrecht für Kassenpatienten auf Kassenärzte beschränkt ist.
 
Im Jahr 2015 habe ich weiter gelernt und zeige jetzt mit der Schließung meiner Praxis auf, daß es keinerlei Freiheit für Ärzte und Patienten gibt, auch nicht für sog. Privatärzte und Privatpatienten. Als Privatzahnärztin bin ich weiterhin Zwangsmitglied der Zahnärztekammer. Diese Körperschaft des öffentlichen Rechts ist zuständig für die Ständeregelung, die Berufsordnung und Überwachung des Berufsstandes, sowie für die Kontrolle der Praxisausübung und Hygienedurchführung. Die Zwangsmitgliedschaft ist in dem Augenblick begründet, in dem ein Zahnarzt nach abgeschlossener Ausbildung diesen Beruf auch ausüben möchte. Zu diesem Zweck muß bei der zuständigen Behörde ein Antrag auf Approbation (Eintragung in die Ständerolle) gestellt werden. Dieser Umstand ist den meisten Absolventen des Medizinstudiums nicht bewusst. Nach Beendigung der Ausbildung möchte man den Beruf natürlich ausüben und fügt sich widerwillig ins scheinbar Unvermeidliche. Die Erteilung der Approbation wird als eine nebensächliche Formalität dargestellt und in ihrer Wirkung unhinterfragt und gezwungenermaßen angenommen.
 
Die vorgebliche Selbstverwaltungsfunktion der Kammer wurde in den letzten Jahrzehnten durch restriktive Gesetze aufgehoben und durch direkte Kontrollen der unmittelbaren Staatsgewalt ersetzt, in diesem Fall durch das Amt für soziale Dienste. Dieses führt in Eigeneregie und mit völlig überzogenen Forderungen Praxiskontrollen durch, bedroht die Praxisinhaber mit empfindlichen Strafen und drangsaliert mit Bürokratieanforderungen und überzogenen Anforderungen an die Hygiene.
 
Die Amtsanforderung, eine Selbstarbeitsanweisung für die wöchentliche Aufbereitung des Siegelnahtschweißgerätes mit industriellen Prüfmethoden inkl. eines 5 Jahre aufzubewahrenden Dokumentationsblattes und der Prüfstreifen einzureichen, deckt das Ausmaß des Fehlers auf, den ich 1989 beging, indem ich meine Freiheit opferte um meinem erlernten Beruf nachgehen zu können. Dennoch hat mir die geforderte Selbstüberprüfung den Totalschaden des gesunden Menschenverstandes aufgedeckt, und mir sehr dabei geholfen zu begreifen, was eine Selbstfreigabe ist. Da ich in meinen 27 Berufsjahren niemandem geschadet sondern vielen Menschen helfen geholfen habe ist klar, daß die Kontroll- und Zwangsmaßnahmen lediglich eine Projektion von Vorwegannahmen auf mich sind, so nach dem Motto was alles sein könnte, wenn nicht eine fürsorgliche Aufsicht da wäre.
 
Wenn der Weg in die Freiheit nur über die Rückgabe der Approbation gelingt, so gebe ich diese mit Freuden zum Tag der Kreuzigung, Freitag den 25.03.2016, zurück. Der zu zahlende Preis ist die Verwirkung des Rechts auf die Berufsausübung und steht für eine moderne Variante der Kreuzigung, das Symbol für das Kommunikationsversagen mit der Intelligenz. Es ist die freiwillige Aufgabe einer falschen Identifikation mit einer unnatürlichen Körperschaft. Glücklicherweise sind physische Kreuzigungen nicht mehr üblich, und ich trage mein Kreuz mit Freude und Erleichterung zum Hinrichtungsort nach Schleswig. (Sitz der zuständigen Bestallungsbehörde = Amt für soziale Dienste).
 
Es ist ein Zeichen konsequenter Fehlerberichtigung und ich danke allen Beteiligten, die mir meinen Fehler vor Augen geführt haben. Ohne den steten Druck hätte ich den wahren Weg möglicherweise nie gefunden.
Auch wenn Sie es so deuten könnten, als ließe ich meine Mitmenschen im Stich, versichere ich Ihnen, daß das Gegenteil der Fall ist. Ich habe stets nach Verbesserung und Heilung gesucht und würde diesen Schritt nicht tun, wenn ich nicht gelernt hätte, dass es erweiterte Möglichkeiten derHeilung für alle Erkrankungen gibt. Jeder Mensch kann frei und gesund sein, und sein natürliches Heilpotential entfalten, wenn er es wirklich will.
Umdenken und frei sein ist der Weg!
 
Meine Auferstehung ist am Ostermontag, den 27.03.2016. Dieser Tag steht für das Miteinander teilen und das ewige Leben und folgerichtig wird die Wandlung des Lebenstores Angeln den Weg zurück ins Leben weisen. Sie sind herzlich eingeladen, sich diesen Weg anzusehen und, wenn Sie es wollen, zu nutzen. Es wird am Ostermontag um 14:00 Uhr vor dem Lebenstor-Angeln eine private Feier geben, zu der Sie herzlich eingeladen sind.
 
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Patienten die mir Jahre – und Jahrzehntelang ihr Vertrauen geschenkt haben und verabschiede mich der Einladung, neu zu denken und neue Wege zu gehen.
Wir sehen uns in einem neuen Leben auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch.
 
Gerne gebe ich mein Wissen weiter, damit es vielen Menschen helfen kann.
Der beigefügte Gutschein kann Ihnen den Einstieg ermöglichen. 
 
Herzliche Grüße
Manuela Peters